Die Republik Malta (maltesisch: Repubblika ta’ Malta) ist ein südeuropäischer Inselstaat im Mittelmeer. Der maltesische Archipel verteilt sich auf die drei bewohnten Inseln Malta (etwa 246 km²), Gozo (maltesisch Għawdex, etwa 67 km²) und Comino (Kemmuna, etwa 3 km²) sowie auf die unbewohnten Inseln Cominotto (Kemmunett), Filfla (Filfola), St. Paul’s Islands und Fungus Rock. Die Hauptinsel Malta ist in zwei Regionen mit fünf Bezirken gegliedert. Gozo und Comino bilden zusammen die dritte Region und den sechsten Bezirk. Der Name stammt von der punischen Bezeichnung für Zufluchtsort malet, die Griechen nannten die Inseln Melita.
Der Erstflug der Boing 727 fand am 6. Februar 1963 statt
Die Boeing 727 ist ein dreistrahliges Passagier-Verkehrsflugzeug in Tiefdeckerauslegung des US-amerikanischen Flugzeugherstellers Boeing, das für den Mittel-, aber auch Kurzstreckenbetrieb entwickelt wurde. Der Typ basierte zu großen Teilen auf dem Erfolgsmodell Boeing 707 und hatte mit diesem den Rumpfdurchmesser und die Bugpartie gemeinsam. Insgesamt wurden von der Boeing 727 1.831 Maschinen ausgeliefert. Somit war sie eine Zeit lang das meistgebaute Düsenverkehrsflugzeug der Welt, bis sie darin von der Boeing 737 abgelöst wurde.
am 4.Januar 1977 strahlt das ZDF des ersten Teil der Zeichentrickserie aus
Kimba, der weiße Löwe
Der weiße Löwe Panja ist der König eines afrikanischen Dschungelreiches. Als Menschen seine Gefährtin fangen, wird Panja bei dem Versuch, sie zu befreien, getötet. Auf der langen Schiffsreise, die sie in einen Zoo bringen soll, bringt Panjas Gefährtin dessen Sohn Kimba zur Welt und erzählt ihm von seinem Vater. Um die Nachfolge Panjas anzutreten, springt Kimba über Bord und sucht den Weg nach Afrika. Bald darauf sinkt das Schiff mit Kimbas Mutter bei einem Sturm.
Brian Epstein ermöglicht den Beatles einen Vorspieltermin bei der Plattenfirma Decca in London, wo die Gruppe am 1. Januar 1962 fünfzehn Stücke zum Besten gibt (darunter Money, Till There Was You und Besame Mucho). Schließlich entscheiden sich die Decca-Geschäftsführer Mike Smith und Dick Rowe aber doch für „Brian Poole & The Tremeloes“, da nach ihrer Meinung „Gitarrengruppen aus der Mode kommen“ würden.
Die Berliner Mauer, in der DDR-Propaganda euphemistisch auch als „antifaschistischer Schutzwall“ und „befestigte Staatsgrenze“ bezeichnet, war über 28 Jahre ein Teil der innerdeutschen Grenze. Sie trennte vom 13. August 1961 bis zum 9. November 1989 innerhalb der Viersektorenstadt ganz West-Berlin vom Ostteil und dem umgebenden Gebiet der DDR. Sie war eines der markantesten Symbole für den Ost-West-Konflikt und die Teilung Deutschlands. Bei den Versuchen, die 167,8 Kilometer langen, schwer bewachten Grenzanlagen in Richtung West-Berlin zu überwinden, wurden viele Menschen getötet. Die genaue Zahl der Maueropfer ist umstritten und nicht gesichert, die Angaben schwanken zwischen 86 und 238 Todesfällen.
Dallas ist eine US-amerikanische Fernsehserie von 1978–1991, die in der gleichnamigen texanischen Stadt Dallas spielt und das Schicksal der fiktiven Familie Ewing darstellt.
Der Beat-Club war eine Musiksendung von Radio Bremen, die zwischen 1965 und 1972 gesendet wurde. Sie war die erste Musiksendung im deutschen Fernsehen, die speziell für Jugendliche geschaffen worden war.
Das Sendeformat stieß bei vielen Erwachsenen damals auf absolutes Unverständnis. Die Beatmusik war dabei, die Welt zu erobern, während die Jugend die 68er-Bewegung, das Hippiezeitalter und die Flower Power Generation einleiteten.
am 30.April endet der Vietnam-Krieg mit der Einnamhe Saigons
Der Vietnamkrieg (auch Zweiter Indochinakrieg oder Amerikanischer Krieg) bezeichnet die letzte, besonders verlustreiche Etappe in einem dreißigjährigen bewaffneten Konflikt, der 1946 mit dem Widerstand der vietnamesischen Kommunisten und anderer Gruppierungen gegen die französische Kolonialmacht begonnen hatte. Er steht als Stellvertreterkrieg im Kontext des Kalten Krieges.
Seit dem Jahre 1954 war Vietnam in einen kommunistischen Norden und einen antikommunistischen Süden geteilt, was zunächst als Provisorium gedacht war. Der Süden wurde nur wenige Jahre später Schauplatz eines Bürgerkriegs, den die Vereinigten Staaten als Bedrohung ihrer Interessen interpretierten. Die offene Intervention der USA begann mit der Bombardierung Nordvietnams vom 2. März 1965. Am 8. März 1965 landeten die ersten regulären US-Kampftruppen im Land. Zuvor war das südvietnamesische Regime bereits mit einem kontinuierlich verstärkten Kontingent von „Militärberatern“ gegen die Guerilla der kommunistisch dominierten Nationalen Front für die Befreiung Südvietnams (im Folgenden FNL – Front National de Libération –, auch NFL, im allgemeinen Sprachgebrauch Vietcong genannt) unterstützt worden. Die Grundlage für das offene Engagement der USA bildete der gefälschte Tonkin-Zwischenfall vom August 1964, welcher der Regierung Johnson den Anlass gab, den US-Kongress davon zu überzeugen, ein offenes Eingreifen zu legitimieren.
Die Sowjetunion und die Volksrepublik China stellten Nordvietnam militärische Hilfe zur Verfügung. Ab 1970 weiteten die Vereinigten Staaten ihre militärischen Aktionen, insbesondere die verheerenden Bombardierungen, auf die Nachbarstaaten Kambodscha und Laos aus. Die USA konnten ihr Ziel – Stabilisierung des Südens – allerdings nicht erreichen, sodass ab 1969 bis zum März 1973 die US-Truppen wieder aus Südvietnam abgezogen wurden. Der Krieg endete mit der Einnahme Sàigòns am 30. April 1975 durch nordvietnamesische Truppen und hatte die Wiedervereinigung des Landes zur Folge.
Der Vietnamkrieg forderte etwa drei Millionen Todesopfer, davon waren zwei Millionen Zivilpersonen. Vier Millionen Menschen erlitten schwere Verletzungen
Viele amerikanische Antikriegsfilme beschäftigen sich seither mit dem Kriegstraume.
Apocalypse Now ist ein Antikriegsfilm aus dem Jahr 1979, dessen Handlung während des Vietnamkriegs spielt. Er basiert auf einer freien Interpretation von Joseph Conrads Erzählung Herz der Finsternis sowie auf Michael Herrs Vietnamkriegs-Reportagen An die Hölle verraten – Dispatches.
Am 11. September 1973 putschte das Militär in Chile. Der drei Jahre zuvor demokratisch gewählte sozialistische Präsident Salvador Allende kam unter ungeklärten Umständen zu Tode, nachdem die Luftwaffe begonnen hatte, den Präsidentenpalast La Moneda zu bombardieren. Eine Militärjunta unter der Führung von Augusto Pinochet regierte Chile daraufhin bis zum 11. März 1990 als Diktatur. Der Putsch wurde von den USA politisch und finanziell unterstützt und war ein zentrales Ereignis im Kalten Krieg, mit ähnlich symbolhafter Bedeutung wie die Revolution in Kuba.
Regierung Allendes
1970 war der Sozialist Salvador Allende mit Unterstützung des Linksbündnisses Unidad Popular ins Präsidentenamt gewählt worden. Schon in den 1960er Jahren hatte sich das Land politisch immer mehr polarisiert. Allendes Vorgänger, Eduardo Frei Montalva, hatte bereits tiefe soziale und ökonomische Reformen begonnen, etwa die Kupferminen – Chiles wichtigstes Exportprodukt – teilweise verstaatlicht. Allende führt diese Politik weiter und vertiefte sie. Neben der vollständigen und entschädigungslosen Verstaatlichung der großen Kupferminen führte er eine umfassende Agrarreform und eine teilweise Nationalisierung von großen Banken und Industriebetrieben durch.
Zunehmende Politische Gewalt
1971 wurde der Christdemokrat und Ex-Minister Pérez Zújovic ermordet und die Tat der linksextremistischen Gruppe Vanguardia Obrero Popular (VOP) angelastet. Die Linksparteien warfen den Rechten vor, den Mord verübt zu haben, um die Christdemokraten von der Unterstützung Allendes abzubringen. Die genauen Hintergründe des Anschlages konnten bis heute nicht vollständig aufgeklärt werden. Im folgenden Jahr beendeten die Christdemokraten ihre Unterstützung für Allende und schlossen sich der rechten Opposition an.
Greenpeace wird in Kanada als Ableger des „Don’t Make a Wave Committee“ gegründet
Greenpeace ist eine im Oktober 1971 von Friedensaktivisten in Vancouver, Kanada gegründete internationale politische Non-Profit-Organisation, die den Umweltschutz zum Gegenstand hat. Sie wurde vor allem durch Kampagnen gegen Kernwaffentests und Aktionen gegen den Walfang bekannt. Später konzentrierte sich die Organisation darüber hinaus auf weitere ökologische Probleme wie Überfischung, die globale Erwärmung, die Zerstörung von Urwäldern und die Gentechnik.
Greenpeace definiert sich selbst als
„ (…) eine internationale, unabhängige Organisation, die kreativ und gewaltfrei auf weltweite Umweltprobleme hinweist und versucht, Lösungen durchzusetzen. Unser Ziel ist eine grüne und friedliche Zukunft für die Erde und das Leben auf ihr in all seiner Vielfalt.”
Die Organisation entstand Anfang der siebziger Jahre in Vancouver (Kanada) aus der Formation Don’t Make a Wave Committee, die von amerikanischen und kanadischen Atomkraftgegnern und Pazifisten gegründet worden war. Dieses Komitee kam in der Absicht zusammen, eine Serie von Atombombentests zu verhindern, welche die USA auf der zu Alaska gehörenden Insel Amchitka durchführen wollten. Einige Aktivisten mieteten den Fischkutter „Phyllis Cormack“ und fuhren in das Testgelände, um so die Zündung der Bomben zu verhindern. Dies gelang zwar nicht, aber die Testreihe wurde vorzeitig abgebrochen. Später änderte die Organisation ihren Namen in „Greenpeace“. Mit der Zunahme des Bekanntheitsgrades des Namens Greenpeace nahmen weltweit viele unabhängige Gruppen diesen an, erst später wurden sie in einer Organisation integriert, die am 14. Oktober 1979 unter dem Namen Greenpeace International gegründet wurde. Prominente Gründungsmitglieder waren unter anderem David McTaggart, Robert Hunter und Patrick Moore.