Die 60er und 70er Jahre

Zwei Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts im Fokus

Archive for the '1961' Category

Die 60er Jahre – eine Nation im Wandel

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Die Pille, freie politische Meinungsäußerung oder ein Urlaub in Italien – für die Menschen heute ganz alltägliche Dinge. Nicht so in der 60er Jahren. Damals sorgten die Proteste gegen den Vietnamkrieg, die Gründung der terroristischen Gruppe RAF oder die sexuelle Revolution für viel Aufsehen. Dieses Jahrzehnt veränderte die Politik und die Gesellschaft weltweit. Mit Studentenaufständen vertrieben den „Mief“ der Adenauer-Ära, neue Technologien ermöglichten den ersten Flug zum und die Beatles revolutionierten die Musikgeschichte. Welche Veränderungen bis heute maßgeblich unser Leben bestimmen, zeigt die spannende und informative 60er Jahre-Reportage auf dem unabhängigen Online-Magazin www.tipps-vom-experten.de. Read more…

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ein Publikumsliebling

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Vielleicht ist Liselotte Pulver in der neuen Ausgabe der ARD-Reihe „Legenden“ an der Stelle am meisten beredt, wo sie nichts sagt. Man hatte in den vergangenen Jahren wenig gehört von der mittlerweile 79-jährigen Schauspielerin. Vielen Fans dürften neben dem lautem Lachen und Bildern aus dem unvergesslichen „Piroschka“-Film vor allem die privaten Schicksalsschläge aus den Jahren 1989 und 1992 in Erinnerung sein, als erst Lilo Pulvers 21-jährige Tochter von der Berner Münsterplattform in die Tiefe stürzt. Drei Jahre später stirbt nach 30 Jahren Ehe ihr Mann, der Schauspieler Helmut Schmidt, die große Liebe ihres Lebens. Gefundene Fressen für Boulevardblätter. Zu all dem sagte Lilo Pulver, die nun am Stadtrand von Bern in einem Haus für betreutes Wohnen wohnt, der Autorin Birgit Kienzle nichts mehr. Read more…

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Technische Entwicklungen der 60er Jahre

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In den 60er Jahren wurde der technische Fortschritt in vielen Bereichen vorangetrieben. Raumfahrt und Kernenergie sind die wohl herausragendsten Beispiele.

In der Raumfahrt fand seit den 50er Jahren eine Art “Wettrennen” zwischen den USA und der Sowjetunion statt. Die Sowjetunion schickte am 4. Oktober 1957 den ersten Sputnik-Satelliten ins All. Am 3. November folgte Sputnik 2 mit der Hündin Lajka an Bord, die damit das erste Lebewesen im Weltraum wurde. 1958 wurde in den USA die NASA als zivile Raumfahrtbehörde gegründet. Man hoffte so, mit den Sowjets Schritt halten zu können. Ab 1961 arbeiteten die Amerikaner am sogenannten Gemini-Projekt, welches Raumkapseln entwickeln sollte, die einen mehrtägigen, bemannten Raumflug ermöglichten. Read more…

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August 1961

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der Bau der Berliner Mauer beginnt

Bild:Berlinermauer.jpg

Die Berliner Mauer, in der DDR-Propaganda euphemistisch auch als „antifaschistischer Schutzwall“ und „befestigte Staatsgrenze“ bezeichnet, war über 28 Jahre ein Teil der innerdeutschen Grenze. Sie trennte vom 13. August 1961 bis zum 9. November 1989 innerhalb der Viersektorenstadt ganz West-Berlin vom Ostteil und dem umgebenden Gebiet der DDR. Sie war eines der markantesten Symbole für den Ost-West-Konflikt und die Teilung Deutschlands. Bei den Versuchen, die 167,8 Kilometer langen, schwer bewachten Grenzanlagen in Richtung West-Berlin zu überwinden, wurden viele Menschen getötet. Die genaue Zahl der Maueropfer ist umstritten und nicht gesichert, die Angaben schwanken zwischen 86 und 238 Todesfällen.

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April 1961

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Juri Gagarin ist der erste Mensch im All

Bild:Gagarin space suite.jpg

Juri Alexejewitsch Gagarin (russisch Юрий Алексеевич Гагарин, wiss. Transliteration Jurij Alekseevič Gagarin; * 9. März 1934 in Kluschino bei Gschatsk, Russische SFSR; † 27. März 1968 bei Nowosjolowo im Rajon Kirschatsch) war ein sowjetischer Kosmonaut und der erste Mensch im Weltall.

Juri Gagarin wurde am 9. März 1934 im Dorf Kluschino geboren, sein Vater war Zimmermann, die Mutter Kolchosbäuerin; er hatte zwei Brüder und eine Schwester. 1941 wurde er in die Dorfschule von Kluschino eingeschult, der Schulbesuch wurde aber durch den Zweiten Weltkrieg und die Besetzung des Dorfes durch deutsche Soldaten unterbrochen. Seine Schwester und einer seiner Brüder wurden zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt, kehrten aber nach dem Krieg zurück.

In die Zeit des Krieges fällt auch ein angeblich prägendes Erlebnis, das in der Vorbildliteratur zu Gagarin stets erwähnt wird: Gagarin soll gesehen haben, wie ein sowjetischer Jagdflieger in seiner Nähe landete, um einen anderen, notgelandeten Flieger mitzunehmen und so vor deutscher Gefangenschaft zu retten.

Nach einem Umzug in die Stadt Gschatsk besuchte Gagarin die Mittelschule. 1951 beendete er eine zweijährige Ausbildung an einer Handwerkerschule in Luberzy mit der Facharbeiterprüfung als Gießer. Anschließend studierte er am Industrietechnikum in Saratow und erhielt dort ein Diplom als Gießereitechniker.

Während des Studiums wurde er Mitglied des Aeroklubs in Saratow und bestand seine erste Flugprüfung am 3. Juni 1955. Im gleichen Jahr trat er in die sowjetischen Streitkräfte ein und wurde in die Fliegerschule in Orenburg aufgenommen. Am 7. November 1957 wurde Gagarin zum Leutnant befördert. Ebenfalls im Jahr 1957 heiratete er die Ärztin Valentina Gorjatschowa. Von 1957 bis 1959 diente Gagarin in der sowjetischen Luftwaffe. Sein Geschwader war am Polarkreis stationiert. Hier wurde Gagarin Mitglied der KPdSU. 1959 wurde seine Tochter Jelena geboren, am 12. März 1961, genau einen Monat vor seinem Raumflug, seine zweite Tochter Galja.

1960 wurde Gagarin als potenzieller Kosmonaut ausgewählt und erhielt von März 1960 bis Januar 1961 eine entsprechende Ausbildung. Er wurde vor allem wegen seines ruhigen Temperaments aus den 20 möglichen Kandidaten ausgewählt, um als erster Mensch die Erde zu verlassen. Am 12. April 1961 absolvierte er mit dem Raumschiff Wostok 1 seinen spektakulären Raumflug und umrundete dabei in 108 Minuten einmal die Erde. Er landete im Wolga-Gebiet (nicht wie vielfach berichtet in Sibirien), in der Nähe der Städte Saratow und Engels. Auf dem Landeplatz steht heute ein Denkmal, und der Jahrestag seines Raumfluges wird dort heute noch jährlich mit einer kleinen Feier begangen.

Gagarin war bis 1963 Kommandeur der sowjetischen Kosmonautengruppe und studierte danach an der Militärakademie für Ingenieure der Luftstreitkräfte „Prof. N. J. Schukowski“. Er war als Ersatzpilot des 1967 beim Flug von Sojus 1 tödlich verunglückten Kosmonauten Wladimir Michailowitsch Komarow vorgesehen.

Am 27. März 1968 verunglückte Gagarin selbst bei einem Übungsflug mit einer MiG-15 UTI tödlich. Die genauen Umstände des Absturzes sind bis heute nicht geklärt. Die Regierung verkündete damals lediglich „eine unglückliche Verkettung verhängnisvoller Umstände“ als Ursache; der Untersuchungsbericht wurde nie veröffentlicht und die damalige Erklärung nie offiziell korrigiert. Noch im März 2008 behauptete ein Mitglied der Untersuchungskommission, General Eduard Scherscher, dass grobe Fahrlässigkeiten der Piloten ursächlich waren, dies aber nicht zugegeben werden sollte, um deren Heldenstatus nicht zu gefährden.

Eine französische Fernsehdokumentation kam zu einem anderen Ergebnis: Im Zuge der Perestroika-Politik von Gorbatschow konnte 1987 Gagarins Kosmonautenkollege Alexej Semionow eine Wiederaufnahme der Untersuchung der Umstände von Gagarins Absturz erfolgreich durchsetzen. Dabei stellte sich heraus, dass eine Reihe von Sicherheitsstandards verletzt wurden, die schließlich zu seinem Absturz führten. Neben seiner MiG 15 befanden an diesem Tag auch noch vier weitere Flugzeuge vom Typ Suchoi in der Luft, eines davon kam seinem Flugzeug bis wenige Meter heran. Durch die Turbulenzen, die von der schnelleren und doppelt so großen Suchoi verursacht wurden, geriet die MiG ins Trudeln und in den freien Fall. Da aber der Höhenmesser nur verzögert die wirkliche Höhe anzeigte und auch der Höhenmesser der Leitwarte an diesem Tag ausgefallen war, gingen Gagarin und sein erfahrener Co-Pilot von mehr Spielraum aus als sie in Wirklichkeit hatten. Berechnungen ergaben, dass er nur zwei zusätzliche Sekunden zur Stabilisierung des Sturzfluges gebraucht hätte.

Gagarins Urne befindet sich in der Kremlmauer am Ehrenfriedhof auf dem Roten Platz in Moskau.

Quelle:wikipedia.de

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