Die 60er und 70er Jahre

Zwei Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts im Fokus

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Archive for the ‘Lebensgefühl’ Category

Unter dem Motto „Oldies treffen Oldtimer“ hat das Seniorenzentrum Domus Mea in Bayerisch Gmain am Wochenende einen ganz besonderen Event gestaltet. Das Auto, als Inbegriff einer zuvor nie gekannten Freiheit in den 50er und 60er Jahren, hat eine ganze Generation geprägt, in ihren Bann gezogen. Heute sind jene „junge Wilden“ von damals im Seniorenalter und die Erinnerung an die lebhaften Jugendjahre unvergessen.

Es kam darum zu ganz besonderen Begegnungen, als ein Bad Reichenhaller Veranstalter seine scheckheftgepflegten Oldtimer im Halbkreis des Seniorenzentrums ausstellte. Schnell wurden Erinnerungen wach und längst vergessene Details, wie beispielsweise die kleine Blumenvase mit Seidenblumen hinter dem Lenkrad, rückten wieder in das Bewusstsein. Manche Senioren erzählten ihrem Besuch spontan von jener Zeit. „Weißt du, so ein Karmann Ghia war das erste Auto von mir und Papa. Er ist unglaublich schick und schon damals sprachen wir vom Hausfrauen-Porsche“, erzählt die rüstige 70-Jährige ihrem erwachsenen Sohn, der selbst längst verheiratet und Vater mehrerer Kinder ist.

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60er-Harley-DavidsonEnde der 70er Jahre steckt Harley-Davidson in einer tiefen Krise. Veraltete Technik, miese Qualität und eine ölende Motoren-Generation, die schon seit Mitte der 60er Jahre im Dienst steht, nagen am Image.

Die Company steht kurz vor dem Aus, als nach sieben Jahren Entwicklungsarbeit 1984 ein brandneues Modell den Beginn einer unglaublichen Erfolgsgeschichte markiert: die Softail. Die komplett neu konstruierte Baureihe täuscht dem Betrachter die Optik eines ungefederten Rahmens vor und kombiniert authentischen Klassik-Look mit zeitgemäßem Fahrverhalten.
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Mancher Fan hat die Schokoklicker gleich kistenweise geordert. Die ganz große Retro-Welle ist in Deutschland aber inzwischen verebbt. Das Angebot ist verlockend: Für 55 Cent gibt es eine Tüte Kindheitserinnerungen, 36 Gramm, um genau zu sein. Die Kindheitserinnerung besteht zu 23 Prozent aus Erdnüssen, zu 48 Prozent aus Milchschokolade, der Rest verteilt sich unter anderem auf Zuckerüberzug, Farbstoffe und Geliermittel. Die Nostalgie ist signalgelb verpackt und trägt den Namen Treets.

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“Ein solches Engagement ist einen Applaus wert”, betonte der Vorsitzende der Lebenshilfe Lampertheim, Erich Thomas, bei seiner Eröffnungsrede. Zum 15. Mal fand am Freitag die von der Lampertheimer Zeitung präsentierte Benefizveranstaltung zugunsten der Lebenshilfe und der Tafel Lampertheim statt. Hierzu strömten zahlreiche Gäste in die Hans-Pfeiffer-Halle.

Der Organisatorin Maria Hocker gelingt es immer wieder, große Namen in die Spargelstadt zu holen. So war die Mannheimerin Joy Flemming bereits fünf Mal auf dem Lampertheimer Bühnenparkett. Aber auch Bata Illic oder “Duo California” waren schon zu Gast. Und es stand auch in diesem Jahr wieder ein großer Name auf dem Programm: “Fernando Express”. Lesen Sie mehr »

the answer my friend …

How many roads must a man walk down
Before you call him a man?
Yes, ‘n’ how many seas must a white dove sail
Before she sleeps in the sand?
Yes, ‘n’ how many times must the cannon balls fly
Before they’re forever banned?
The answer, my friend, is blowin’ in the wind,
The answer is blowin’ in the wind.

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Die unglaublich konsequente, aber spielerische Reduktion der Form auf eine der einfachsten aller Körperformen – das Ei – machen den Sessel zu einer Ikone. Nach dem Kauf zwischen Hänge- und Stand-Ei wählbar. Design by Franco Bentelli.

Als gegen Mitte der sechziger Jahre die Zeit des Funktionalismus und der Schnörkellosigkeit zuende ging, welche sehr an die Grundsätze des Bauhaus angelehnt war, begann eine neue Design-Ära, die wir heute mit den siebziger Jahren verbinden. Sie wurde allerdings tatsächlich schon in den sechziger Jahren eingeläutet. Damals übte die Jugend erstmals einen starken Einfluss auf die Trends der Zeit aus, so dass ein Vollkommen neuer Kunst- und Kulturbegriff entstand, alles stanz im Zeichen der Aufbruchsstimmung und dem Mut zum Wagnis.

Wurlitzer Classic 2100 – ein Traum aus Chrom und Glas.
Ein Klassiker der 50-er Jahre erstrahlt in neuem Glanz.

Im Design der 50-er Jahre spielt diese Wurlitzer Jukebox
in modernster Technik Ihre Lieblingsmusik von 100 CDs.

Über zwei berührungsempfindliche Flachbildschirme werden die
Musiktitel und CD-Cover dargestellt. Die Musikbox verfügt über ein

umfangreiches Serviceprogramm mit einfacher Menüführung und

einen Scanner mit automatischem Cover- bzw. Titelkarteneinzug.

Optional gibt es eine Fernbedienung. Ein Zufallsgenerator macht
alle 10 bis 30 Minuten auf sich aufmerksam (“play stimulator”).

Die Jukbox kann bei Bedarf an einen externen Verstärker sowie an
weitere Lautsprecherboxen und ein Mikrofon angeschlossen werden.

 

das neue Schönheitsidol der 60er Leslie Hornby

Mit ihrer knabenhaften, jugendlichen Figur, wurde sie zum Schönheitsideal der ausgehenden 60er Jahren. Der Typ und Kleidungsstil des englischen Mannequins beeinflußten bald die gesamte Mode. Twiggy, mit den Maßen 78 –55 –80, wurde von der Kritik zur “teuersten Bohnenstange der Welt ” erklärt. Es war wichtig keinen Busen zu haben, und das wenige im Transparent-Look arglos zu zeigen.

1970 Abarth 2000 Prototipo: Bei Pininfarina entstand dieser Prototyp, dessen Frontpartie schon in die Ära der keilförmigen Extremautos hineinragt, zugleich aber auch noch die weichen Formen der zu Ende gehenden Sportwagenära zeigt.

Das Auto, ultraflach, gestreckt und nur mit dem Nötigsten ausgestattet, wog lediglich 650 Kilogramm. Gepaart mit einem 250 PS starken Vierzylinder-Motor, der am Heck beinahe aus der Karosserie zu fallen schien, ergab das atemberaubende Fahrleistungen. Jedenfalls theoretisch, denn soweit man hört, hat mit diesem Auto noch nie jemand die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h ausprobiert

Arnold Schwarzenegger

1971, das Bodybuilding wird immer populärer, neue, fantastische Athleten tummeln sich auf den Bühnen. In dieser Zeit gelangte die Idee des HIT (High Intensity Training) langsam in die Köpfe vieler Trainierenden, vor allem der Sieg des jungen Casey Viator beim Mr. America 1971 sorgte für Aufregung, hatte Casey doch schon einige Wochen zuvor den Jr. Mr. America Contest gewonnen und jetzt den Most Muscular, Best Arms, Best Back, Best Chest und Best Legs auf einmal abgeräumt.

Casey wurde von Arthur Jones trainiert, einem der Vorreiter des Gedankens “Weniger ist mehr” und Erfinder der Nautilus Maschinen. Er absolvierte nur 6 extrem kurze aber ultrabrutale Trainingseinheiten in den 4 Wochen vor dem Wettbewerb. Sicherlich ist er ein besonderes Extrem, wenn es um die Reaktion auf HIT geht, jedoch zeigte er den anderen Athleten, wie Schwarzenegger oder Columbu (den er beim Oberarmvergleich um Welten schlug), dass es auch anders geht.
Kurze Zeit später besuchte Arnold Schwarzenegger und Franco Columbu Jones und Viator, um sich Viators Training anzusehen. Arnold schrieb daraufhin folgenden Artikel, erschienen 1972 in einem amerikanischen Muskelmagazin