Die 60er und 70er Jahre

Zwei Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts im Fokus

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Nachdem in den 50 ern noch Spießbürgertum und Konservativismus vorherrschten, sollten die 60er für grundlegende Veränderungen In der Gesellschaft, der Musik- und natürlich auch der Modewelt sorgen. Die Beatles feierten ihren internationalen Durchbruch, das Model Twiggy symbolisierte das Schönheitsideal zahlreicher junger Frauen, Miniröcke kamen in Mode, die sexuelle Revolution fand statt, die Flower-Power-Bewegung bildete einen krassen Gegensatz zum Bürgertum der 50er Jahre und auch das Fernsehen wurde bunt. Die “Swinging Sixties” hielten eine Menge Überraschungen parat.

Im kollektiven Gedächtnis hinterließ wohl keine Gruppe einen nachhaltigeren Eindruck, als die Hippie-Bewegung , und prägte so auch für viele nachkommende Generationen die 60er und auch Jahre der 70er als einen Zeitraum, in dem veraltete Moralvorstellungen bewusst ignoriert wurden, lange Haare ein Muss waren, ebenso wie der Konsum bewusstseinserweiternder Drogen, wie LSD oder Haschisch, Zwecks Selbstfindung oder aber auch nur zum persönlichen Amüsement. Der illusorische Wunsch nach  Weltfrieden und das Austesten alternativer Lebensweisen, in Kommunen beispielsweise, waren eben so “Hip” wie Bunte Farbmuster oder der VW Bully. Als nostalgisch verklärter Höhepunkt der FlowerPower-Bewegung, gilt bis heute das Woodstock-Festival.

In der Modewelt sorgte wohl auch in den kommenden Jahrzehnten kein Kleidungsstück für mehr aufsehen, als der Minirock, der sich in den 60ern großer Beliebtheit erfreute – auch nicht zuletzt, weil er bei der als prüde verschrieenen Elterngeneration für Entsetzen sorgte. Die Schöpferin des provokanten Minirocks war die britische Modedesignerin Mary Quant.

Ganz im Gegensatz zur Hippie-Bewegung, deren Vertreter eher durch das Tragen unkonventioneller Kleidungsstücke glänzten, wie etwa Schlaghosen, Parker, Halstücher, Sandalen, Ponchos, lange Röcke, transparente Blusen, quietschbunte T-Shirts etc., trugen die sogenannten “Mods” ihr Haar kurz und kleideten sich in Hemd, Anzug oder Jacket mit passenden edlen Schuhen. Als passende Kopfbedeckung diente oftmals ein Pork-Pie-Hat.
Wer es ganz unkonformistisch liebte, setzte auf den Gammler -Look. Unrasiert, ungekämmt und mit abgewetzten, zerschlissenen oder einfach nur alten Hemden, Westen, Hosen usw., kamen die Vertreter diese Looks daher

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