Roman Polanskis Filme zeigen poetische Seelenlandschaften, deren Ursprünge in persönlichen traumatischen Erfahrungen liegen: Als Kind überlebte der polnische Regisseur den Holocaust, der ihm seine Mutter nahm. Ende der 60er Jahre wurde seine hochschwangere Ehefrau Sharon Tate von der Charles-Manson-Bande ermordet und in den 70er Jahren wurde er wegen Vergewaltigung eines 13-jährigen Mädchens angeklagt, weshalb er im Herbst 2009 verhaftet worden ist.
Er hat in seinen Filmen immer wieder versucht, diese traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten.
Andreas Jacke hat es sich zur Aufgabe gemacht, die wesentlichen Motive in Polanskis Werk vor dessen biografischem Hintergrund zu analysieren. Dabei nimmt er eine Unterteilung in drei Werkphasen vor: Auf eine surreale Periode folgen Filme, die vom Konflikt zwischen Ehe und erotischem Abenteuer handeln. Polanskis jüngste Werke schließlich zeichnen sich vor allem durch einen ethischen und politischen Anspruch aus.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.





